Der Beruf Osteopathie in Deutschland

Das Studium zum Osteopathen dauert in der Regel berufsbegleitend 5 bis 6 Jahre bzw. mindestens 1.300 Unterrichtsstunden und kann an verschiedenen Schulen durchgeführt werden. Um als Osteopath zugelassen zu werden, muss eine Abschlussprüfung vor einem zugelassen Gremium, bestehend aus Ärzten und Osteopathen, absolviert werden. Osteopathen mit besonderer Qualifizierung haben eine zusätzliche wissenschaftliche Abschlussarbeit geschrieben und werden dadurch mit dem Titel MO.s., D.O. , AFO.D.O  bezeichnet.


Der Begriff Osteopathie ist in Deutschland nicht geschützt.

Da in Deutschland noch keine geregelte staatliche Ausbildung für den Beruf des Osteopathen besteht, gibt es starke Variationen was das theoretische und praktische Fachwissen anbelangt. Die Möglichkeiten der Berufsdefinition fangen bei einer Fortbildung über ein Wochenendseminar an bis hin zu einer 6 jährigen Ausbildung. Eine verkürzte Ausbildung ist nicht mit den Standards einer vollen Osteopathieausbildung gleich zu setzen und führt daher zu deutlichen Unterschieden auch in den Behandlungen. Daher sollte eine Vorabinformation bzgl. der Leistung des Osteopathen eingeholt 

werden. Einzusehen ist dies u.a. bei www.bv-osteopathie.de und www.bao-osteopathie.de